30. September 2026

Wohnung bewerten Klosterneuburg: Was ist sie wert?

Wohnung bewerten Klosterneuburg – kostenlos & anonym: Eigentumswohnungen im Bezirk Tulln rund 2.549–4.880 €/m² (2025). Unverbindlich einschätzen.
Mehrgeschoßiger Wohnbau mit Balkonen in einer niederösterreichischen Stadt
Wohnhaus mit Eigentumswohnungen – Symbolbild für Wohnungswerte in Klosterneuburg

Wer in Klosterneuburg eine Eigentumswohnung besitzt, stellt sich früher oder später die Frage: Was ist sie heute eigentlich wert? Ob Verkauf, Erbe, Scheidung oder schlicht Neugier – ein erster Anhaltspunkt hilft, Erwartungen einzuordnen. Dieser Beitrag zeigt, welche Durchschnittswerte für Eigentumswohnungen im Bezirk Tulln vorliegen, zu dem Klosterneuburg gehört, wie Sie sie auf Ihre Wohnung übertragen und wo eine Online-Einschätzung ihre Grenzen hat.

Wohnung bewerten in Klosterneuburg: Orientierungswerte 2025

Für Klosterneuburg gibt es in der amtlichen Preisstatistik keine eigene Auswertung, die Werte liegen auf Ebene des Bezirks Tulln vor. Auf Basis der verfügbaren Durchschnittsdaten aus dem Jahr 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für Eigentumswohnungen im Bezirk Tulln – je nach Baujahr, Wohnfläche und Außenflächen – zwischen rund 2.549 und 4.880 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für eine Wohnung mit 64 bis 82 m², Baujahr 1961 bis 1990 und ohne Balkon, Terrasse oder Garten ergibt sich ein rechnerischer Richtwert von rund 2.701 Euro pro Quadratmeter. Bei einer angenommenen Fläche von 75 m² entspricht das einem groben rechnerischen Richtwert von rund 202.600 Euro. Der tatsächliche Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung und weiteren Faktoren deutlich abweichen.

Eigentumswohnungen im Bezirk Tulln nach Baujahr und Wohnfläche (2025)

Die folgende Übersicht zeigt die Werte für Wohnungen ohne Außenflächen (Euro pro m² Wohnfläche, gerundet):

Baujahr unter 64 m² 64 bis 82 m² über 82 m²
bis 1960 rund 3.104 rund 3.010 rund 2.842
1961 bis 1990 rund 2.784 rund 2.701 rund 2.549
ab 1991 rund 3.718 rund 3.606 rund 3.404

Auffällig: Wohnungen bis Baujahr 1960 liegen rechnerisch über jenen der Jahre 1961 bis 1990. Das ist ein Durchschnittseffekt, den die Statistik im Bezirk Tulln zeigt – vermutlich spielen dabei gefragte Altbau-Lagen eine Rolle, belegt ist diese Erklärung durch die Daten aber nicht. Innerhalb jeder Baujahr-Gruppe gilt: Kleinere Wohnungen erzielen den höchsten Quadratmeterpreis, größere den niedrigsten. Die Werte beruhen auf der amtlichen Immobilienpreisstatistik (Datenbasis 2021 bis 2025, umgerechnet auf das Preisniveau 2025).

Balkon, Terrasse, Garten: Was Außenflächen rechnerisch ausmachen

Die Statistik unterscheidet zusätzlich Wohnungen mit Außenflächen. Für Wohnungen mit 64 bis 82 m² ergibt sich im Bezirk Tulln:

Baujahr ohne Außenflächen mit Außenflächen
bis 1960 rund 3.010 rund 3.825
1961 bis 1990 rund 2.701 rund 2.900
ab 1991 rund 3.606 rund 4.733

Wie stark sich Balkon, Terrasse oder Garten auswirken, hängt also deutlich vom Baujahr ab. Für eine Wohnung mit 75 Quadratmetern ergibt sich rechnerisch:

  • Baujahr 1961 bis 1990: rund 202.600 Euro ohne, rund 217.500 Euro mit Außenflächen
  • Baujahr ab 1991: rund 270.500 Euro ohne, rund 355.000 Euro mit Außenflächen

Bei jüngeren Wohnungen liegt der rechnerische Unterschied bei mehr als 80.000 Euro – ein Hinweis darauf, dass eine Terrasse oder ein Gartenanteil in der Einschätzung unbedingt angegeben werden sollte.

Klosterneuburg im regionalen Vergleich

Ein Blick auf benachbarte Bezirke zeigt, wo der Bezirk Tulln preislich liegt. Basis ist jeweils eine Wohnung mit Baujahr 1961 bis 1990, 64 bis 82 m² Wohnfläche und ohne Außenflächen (2025):

Bezirk Euro pro m² Wohnfläche (2025)
Mödling rund 2.825
Tulln rund 2.701
Korneuburg rund 2.561
Baden rund 2.519
Bruck an der Leitha rund 2.038
St. Pölten (Land) rund 1.908

Der Bezirk Tulln liegt damit im oberen Bereich des niederösterreichischen Ostens, knapp hinter Mödling und vor Korneuburg und Baden. Klosterneuburg grenzt unmittelbar an Wien – das beeinflusst die Nachfrage typischerweise, lässt sich aus einem Bezirksdurchschnitt aber nicht auf einzelne Wohnungen herunterbrechen.

Warum der tatsächliche Wert abweichen kann

Ein Durchschnittswert auf Bezirksebene fasst sehr unterschiedliche Wohnungen zusammen. Für Ihre eigene Wohnung zählen zusätzlich Merkmale, die kein Durchschnitt abbilden kann:

  • Mikrolage: Ortskern, Hanglage, Nähe zu Bahn, Bus und Nahversorgung oder ein ruhiger Ortsteil machen im Alltag und im Preis einen Unterschied.
  • Stockwerk, Lift und Ausrichtung: Eine helle, ruhige Wohnung mit Lift wird anders bewertet als eine Erdgeschosswohnung an einer stark befahrenen Straße.
  • Zustand und Ausstattung: Küche, Bad, Böden, Fenster und Heizung wirken sich unmittelbar auf den erzielbaren Preis aus.
  • Zustand des Hauses und Rücklagen: Der Erhaltungszustand des Gebäudes und die Höhe der Rücklage der Eigentümergemeinschaft sind für Käufer relevant.
  • Energieausweis und Betriebskosten: Eine schwache Energieeffizienz dämpft die Nachfrage spürbar.
  • Rechtliche Situation: Wohnrechte, Vermietung oder offene Fragen im Grundbuch können den Preis verändern.

Was der Online-Rechner leisten kann – und was nicht

Der Immobilienrechner von IMMOCHECK24 verbindet den regionalen Durchschnittswert mit den Angaben, die Sie zu Ihrer Wohnung machen: Wohnfläche, Baujahr, Außenflächen und Zustand. Daraus entsteht in wenigen Minuten eine unverbindliche Preiseinschätzung – kostenlos und ohne Anmeldung. Das ist eine sinnvolle erste Orientierung, bevor Sie weitere Schritte planen.

Nicht leisten kann der Rechner eine Besichtigung vor Ort, die Prüfung von Grundbuch und Nutzwertgutachten oder eine gerichtsfeste Wertermittlung. Für Erbteilung, Scheidung, Kreditbesicherung oder ein Gerichtsverfahren braucht es eine individuelle Bewertung durch eine befugte Person.

Wohnung in Klosterneuburg jetzt unverbindlich einschätzen

Für eine erste Orientierung genügen Wohnfläche, Baujahr, die Angabe zu Außenflächen und eine ehrliche Einschätzung des Zustands. Die Ortsseiten für Klosterneuburg enthalten den hinterlegten regionalen Richtwert und den Rechner:

Auch für Grundstücke in der Stadt gibt es einen Überblick: Baulandpreise Klosterneuburg: Was Eigentümer wissen sollten.

Hinweis: Die angezeigte Preiseinschätzung ist unverbindlich und ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung, kein Verkehrswertgutachten und keine Sachverständigenbewertung. Die Berechnung nutzt regionale Durchschnittsdaten und nutzerseitige Angaben als Grundlage. Der tatsächliche erzielbare Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage, rechtlicher Situation und weiteren individuellen Faktoren abweichen.

Häufige Fragen

Was ist eine Wohnung in Klosterneuburg aktuell wert?

Als regionale Orientierung liegt der rechnerische Durchschnittswert für Eigentumswohnungen im Bezirk Tulln, zu dem Klosterneuburg gehört, je nach Baujahr, Wohnfläche und Außenflächen zwischen rund 2.549 und 4.880 Euro pro Quadratmeter (Daten 2025). Es handelt sich um statistische Orientierungswerte, nicht um erzielbare Verkaufspreise einzelner Wohnungen.

Wie wird der Wert einer Wohnung in Klosterneuburg berechnet?

Der Rechner kombiniert regionale Durchschnittsdaten mit Ihren Angaben zu Wohnfläche, Baujahr, Außenflächen und Zustand. Das Ergebnis ist eine statistische Näherung, die eine Größenordnung sichtbar macht.

Warum kann der tatsächliche Preis vom Durchschnittswert abweichen?

Ein Bezirksdurchschnitt fasst sehr unterschiedliche Wohnungen zusammen. Mikrolage, Stockwerk, Zustand, Energieeffizienz, Rücklagen der Eigentümergemeinschaft und die aktuelle Nachfrage können den Preis in beide Richtungen deutlich verschieben.

Ersetzt der IMMOCHECK24 Rechner eine Immobilienbewertung?

Nein. IMMOCHECK24 ist kein Makler, kein Gutachter und kein Sachverständiger. Der Rechner liefert eine unverbindliche Ersteinschätzung. Für ein Verkehrswertgutachten oder eine gerichtsfeste Bewertung ist eine Sachverständige oder ein Sachverständiger erforderlich.

Datenquelle: Statistik Austria, Wohnungspreise nach Bezirken, Datenbasis 2021–2025. Alle Werte sind Durchschnittswerte auf Bezirksebene; Transaktionen vor 2025 werden an das Preisniveau 2025 angepasst.

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