1. August 2026

Preisentwicklung Baugrundstücke Währing – Daten 2025

Preisentwicklung Baugrundstücke Währing: von rund 1.040 auf 2.180 €/m² seit 2016. Grundstückswert jetzt kostenlos & ohne Anmeldung online einschätzen.

Was bedeutet es für Eigentümer, wenn sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Baugrundstücke in ihrem Bezirk innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt? In Währing, dem 18. Wiener Gemeindebezirk, ist genau das passiert: Der rechnerische Bezirksdurchschnitt stieg von rund 1.041 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf rund 2.181 Euro im Jahr 2025. Ein Blick auf die Zahlen der Statistik Austria zeigt, wie sich der Markt für Baugrundstücke im 18. Bezirk entwickelt hat – und warum solche Durchschnittswerte immer nur eine erste Orientierung sein können.

Baugrundstück in Wien Währing mit Gründerzeithäusern und Bäumen in ruhiger Wohnlage
Baugrundstücke in Währing zählen 2025 zu den teuersten Wiens (Symbolbild)

Preisentwicklung 2016–2025: Die Zahlen im Überblick

Die Durchschnittsdaten der Statistik Austria weisen für Baugrundstücke in Währing (Bezirk 918) folgende rechnerische Bezirksdurchschnitte pro Quadratmeter aus:

  • 2016: rund 1.041 Euro/m²
  • 2017: rund 1.480 Euro/m²
  • 2018: rund 1.301 Euro/m²
  • 2019: rund 1.186 Euro/m²
  • 2020: rund 1.103 Euro/m²
  • 2021: rund 1.441 Euro/m²
  • 2022: rund 1.546 Euro/m²
  • 2023: rund 1.739 Euro/m²
  • 2024: rund 1.722 Euro/m²
  • 2025: rund 2.181 Euro/m² – der höchste Wert der Zeitreihe

Über die gesamte Dekade ergibt sich damit rechnerisch ein Plus von rund 109 Prozent. Auffällig sind allerdings die deutlichen Schwankungen: Nach einem Zwischenhoch 2017 gingen die Durchschnittswerte bis 2020 zurück, bevor ab 2021 ein kontinuierlicher Anstieg einsetzte. Solche Sprünge sind bei Baugrundstücken nicht ungewöhnlich – in einem dicht bebauten Bezirk wie Währing werden pro Jahr nur wenige Grundstücke gehandelt, sodass einzelne Transaktionen den Durchschnitt spürbar verschieben können.

Wo Währing 2025 im Wien-Vergleich steht

Mit rund 2.181 Euro pro Quadratmeter ist Währing 2025 der teuerste der in der Statistik ausgewiesenen Wiener Bezirke für Baugrundstücke. Zum Vergleich einige Bezirksdurchschnitte aus demselben Datenjahr:

  • Döbling (1190): rund 1.756 Euro/m²
  • Liesing (1230): rund 827 Euro/m²
  • Donaustadt (1220): rund 802 Euro/m²
  • Floridsdorf (1210): rund 670 Euro/m²

Die Lage am Übergang zum Wienerwald, die gewachsenen Villenviertel rund um Türkenschanzpark und Schafberg und das knappe Angebot an unbebauten Flächen erklären, warum Währing im oberen Preissegment liegt.

Was ein Baugrundstück in Währing rechnerisch wert sein könnte

Auf Basis der verfügbaren Durchschnittsdaten aus dem Jahr 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für Baugrundstücke in Währing bei rund 2.181 Euro pro Quadratmeter. Bei einer angenommenen Fläche von 500 m² ergibt sich ein grober rechnerischer Richtwert von rund 1.090.000 Euro. Der tatsächliche Preis kann je nach Lage, Widmung, Bebaubarkeit, Zuschnitt und weiteren Faktoren deutlich abweichen.

Welche Faktoren die Preisentwicklung beeinflussen

Hinter der Entwicklung der Durchschnittswerte stehen mehrere Einflussgrößen:

  • Knappes Angebot: In Währing gibt es kaum noch unbebaute Flächen – jedes verfügbare Grundstück trifft auf eine begrenzte, aber zahlungsbereite Nachfrage.
  • Mikrolage: Zwischen den dicht bebauten Vierteln nahe dem Gürtel und den grünen Randlagen am Wienerwald bestehen erhebliche Preisunterschiede.
  • Widmung und Bebaubarkeit: Bauklasse, zulässige Dichte und mögliche Nutzung bestimmen wesentlich mit, was ein Käufer zu zahlen bereit ist.
  • Zins- und Marktumfeld: Die allgemeine Entwicklung am Immobilienmarkt wirkt sich auch auf Grundstückspreise aus – mit teils zeitlicher Verzögerung.

Warum Durchschnittsdaten nur eine Grundlage sind

Der Bezirksdurchschnitt fasst sehr unterschiedliche Grundstücke zusammen: kleine Baulücken ebenso wie große Flächen in Bestlage. Gerade weil in Währing nur wenige Transaktionen pro Jahr stattfinden, sollte der Durchschnittswert als statistische Näherung verstanden werden – nicht als Preisgarantie für ein konkretes Grundstück. Eine unverbindliche Preiseinschätzung, die Fläche und Lage berücksichtigt, liefert hier einen genaueren ersten Anhaltspunkt, ersetzt aber keine individuelle Detailprüfung.

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Wer wissen möchte, was das eigene Grundstück im 18. Bezirk rechnerisch wert sein könnte, kann den kostenlosen Online-Rechner von IMMOCHECK24 nutzen – ohne Anmeldung und anonym:

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Hinweis: Die angezeigte Preiseinschätzung ist unverbindlich und ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung, kein Verkehrswertgutachten und keine Sachverständigenbewertung. Die Berechnung nutzt regionale Durchschnittsdaten und nutzerseitige Angaben als Grundlage. Der tatsächliche erzielbare Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage, rechtlicher Situation und weiteren individuellen Faktoren abweichen.

Häufige Fragen zur Preisentwicklung von Baugrundstücken in Währing

Wie haben sich die Baugrundstückspreise in Währing entwickelt?

Nach den Durchschnittsdaten der Statistik Austria stieg der rechnerische Bezirksdurchschnitt von rund 1.041 Euro/m² (2016) auf rund 2.181 Euro/m² (2025) – ein Plus von rund 109 Prozent, allerdings mit deutlichen Schwankungen dazwischen.

Was ist ein Baugrundstück in Währing 2025 rechnerisch wert?

Der Bezirksdurchschnitt lag 2025 bei rund 2.181 Euro pro Quadratmeter. Bei 500 m² ergibt das einen groben Richtwert von rund 1.090.000 Euro. Der tatsächliche Wert hängt stark von Lage, Widmung und Bebaubarkeit ab.

Warum schwanken die Durchschnittswerte so stark?

In Währing werden pro Jahr nur wenige Baugrundstücke verkauft. Einzelne große oder besonders hochwertige Transaktionen können den Jahresdurchschnitt daher deutlich nach oben oder unten verschieben.

Ersetzt der IMMOCHECK24 Rechner eine Immobilienbewertung?

Nein. Der Online-Rechner liefert eine unverbindliche rechnerische Orientierung auf Basis regionaler Durchschnittsdaten. Er ersetzt kein Verkehrswertgutachten und keine Bewertung durch Sachverständige.

Setzt sich der Preisanstieg in Währing fort?

Eine verlässliche Prognose ist auf Basis der Durchschnittsdaten nicht möglich. Die Zeitreihe zeigt sowohl Phasen steigender als auch sinkender Werte – künftige Entwicklungen hängen von Angebot, Nachfrage und dem allgemeinen Marktumfeld ab.

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