Rund 2.450 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche – so liegt der aktuelle rechnerische Durchschnittswert für ein Haus in 2620 Neunkirchen. Je nach Grundstücksgröße, Baujahr und Wohnfläche reicht die Spanne der Statistik Austria für den Bezirk Neunkirchen im Jahr 2025 allerdings von rund 1.240 bis rund 4.530 Euro pro Quadratmeter. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die Antwort auf die Frage, die sich viele Eigentümer in der Bezirkshauptstadt am Fuß des Schneebergs stellen: Was ist mein Haus in Neunkirchen wert? Dieser Beitrag ordnet den Orientierungswert ein, zeigt, welche Faktoren ihn nach oben oder unten verschieben, und erklärt, was ein Online-Rechner dabei leisten kann – und was nicht.
Der Orientierungswert für Häuser in Neunkirchen 2025
Auf Basis der verfügbaren Durchschnittsdaten aus dem Jahr 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für ein Haus in 2620 Neunkirchen bei rund 2.449 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer angenommenen Wohnfläche von 120 m² ergibt sich daraus ein grober rechnerischer Richtwert von rund 294.000 Euro. Der tatsächliche Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung und weiteren Faktoren deutlich abweichen.
Dieser Wert ist ein Mittel über sehr unterschiedliche Häuser. Die Statistik Austria gliedert die Hauspreise für den Bezirk Neunkirchen nach drei Grundstückskategorien, drei Bauperioden und drei Wohnflächenklassen. Die Durchschnittswerte 2025 in Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Überblick:
Kleine Grundstücke (unter 650 m²)
- Baujahr bis 1960: rund 2.210 Euro/m² (unter 90 m² Wohnfläche), 1.730 Euro/m² (90–130 m²), 1.240 Euro/m² (über 130 m²)
- Baujahr 1961–1990: rund 2.510 Euro/m², 1.960 Euro/m², 1.410 Euro/m²
- Baujahr ab 1991: rund 3.560 Euro/m², 2.790 Euro/m², 2.010 Euro/m²
Durchschnittliche Grundstücke (650–950 m²)
- Baujahr bis 1960: rund 2.550 Euro/m², 2.000 Euro/m², 1.440 Euro/m²
- Baujahr 1961–1990: rund 2.810 Euro/m², 2.200 Euro/m², 1.590 Euro/m²
- Baujahr ab 1991: rund 3.850 Euro/m², 3.010 Euro/m², 2.170 Euro/m²
Große Grundstücke (über 950 m²)
- Baujahr bis 1960: rund 2.920 Euro/m², 2.280 Euro/m², 1.640 Euro/m²
- Baujahr 1961–1990: rund 3.240 Euro/m², 2.540 Euro/m², 1.830 Euro/m²
- Baujahr ab 1991: rund 4.530 Euro/m², 3.550 Euro/m², 2.550 Euro/m²
Ein Rechenbeispiel macht die Bandbreite greifbar: Ein typisches Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren mit 120 m² Wohnfläche auf einem 800-m²-Grundstück liegt nach diesen Daten bei rund 2.200 Euro pro Quadratmeter, also bei einem groben Richtwert von rund 264.000 Euro. Ein Neubau ab 1991 mit gleicher Wohnfläche und gleichem Grundstück kommt auf rund 3.010 Euro pro Quadratmeter oder rund 361.000 Euro. Ein Altbestand aus der Zeit vor 1960 mit 150 m² Wohnfläche auf einem kleinen Grundstück liegt dagegen bei rund 1.240 Euro pro Quadratmeter – rund 186.000 Euro.
Zur Datenbasis: Die Werte sind geometrische Mittel aus Haustransaktionen der Jahre 2021 bis 2025 im gesamten Bezirk Neunkirchen, ältere Verkäufe wurden auf das Preisniveau 2025 angepasst. Sie bilden also den Bezirk ab – von Gloggnitz und Ternitz bis in die Bucklige Welt –, nicht die Stadtgemeinde Neunkirchen allein. Der Immobilienrechner von IMMOCHECK24 arbeitet mit dem Wert der jeweiligen Postleitzahl und den konkreten Angaben zum Objekt.
Warum der tatsächliche Wert vom Orientierungswert abweicht
Die Tabelle zeigt bereits die drei Faktoren, die den Quadratmeterpreis im Bezirk Neunkirchen am stärksten bewegen. Sie erklärt aber nicht alles, was am Ende den erzielbaren Preis bestimmt.
- Baujahr und Sanierungsstand: Der Sprung von einem Haus aus den Jahren 1961–1990 zu einem Neubau ab 1991 beträgt in den Daten je nach Kategorie 35 bis 45 Prozent. Ein umfassend saniertes Haus aus den 1970er-Jahren mit neuer Heizung, gedämmter Fassade und neuen Fenstern wird am Markt aber häufig näher am Neubauwert gehandelt als ein unsaniertes Objekt aus demselben Jahrzehnt. Das Baujahr allein sagt daher weniger aus als der tatsächliche Zustand.
- Wohnfläche: Je größer das Haus, desto niedriger der Quadratmeterpreis – in allen Kategorien. Ein Haus mit 180 m² kostet in Summe zwar mehr als eines mit 100 m², aber nicht proportional. Wer den Quadratmeterwert eines kleinen Hauses auf ein großes überträgt, überschätzt den Gesamtwert deutlich.
- Grundstücksgröße: Ein größeres Grundstück hebt den Quadratmeterpreis der Wohnfläche spürbar an. Im Bezirk Neunkirchen gilt ein Grundstück ab 950 m² als groß; für Häuser auf solchen Grundstücken weist die Statistik 25 bis 30 Prozent höhere Werte aus als für Häuser auf Grundstücken unter 650 m². Ob das Grundstück tatsächlich nutzbar ist – Zuschnitt, Hanglage, Bebaubarkeit – entscheidet, ob dieser Aufschlag am Markt auch erzielt wird.
- Mikrolage innerhalb des Bezirks: Neunkirchen selbst, mit Bahnhof an der Südbahn, Bezirksverwaltung, Schulen und dem Anschluss an die Süd Autobahn, ist innerhalb des Bezirks gut nachgefragt. Die Werte für Häuser in den Tälern des Semmering-Gebiets oder in den kleineren Gemeinden der Buckligen Welt liegen erfahrungsgemäß darunter, während Lagen mit Blick auf Schneeberg oder Rax und Häuser nahe der Stadt ihren eigenen Markt haben. All das steckt gemittelt im Bezirkswert.
- Ausstattung, Energie und Nebengebäude: Heizsystem, Energieausweis, Keller, Garage, Photovoltaik oder ein ausgebautes Dachgeschoß werden von Käufern individuell bewertet und lassen sich statistisch nur grob abbilden.
Was der Rechner leisten kann – und was nicht
Der Online-Rechner von IMMOCHECK24 verknüpft den regionalen Durchschnittswert für 2620 Neunkirchen mit Ihren Angaben zu Wohnfläche, Grundstücksfläche, Baujahr und Zustand des Hauses. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Preiseinschätzung – eine statistische Näherung, die innerhalb weniger Minuten und ohne Anmeldung eine erste Orientierung liefert. Das ist sinnvoll, wenn Sie vor einem Verkaufsgespräch wissen möchten, in welcher Größenordnung sich Ihr Haus bewegt, wenn Sie eine Preisvorstellung aus der Familie auf Plausibilität prüfen wollen oder wenn Sie erst einmal ein Gefühl für den Markt in Neunkirchen bekommen möchten.
Was der Rechner nicht leistet: Er ersetzt kein Verkehrswertgutachten und keine Sachverständigenbewertung. Er kennt weder den Zustand des Dachstuhls noch die Aussicht aus dem Wohnzimmer, weder die Nachbarschaft noch offene Fragen im Grundbuch. Für Erbteilungen, Schenkungen, Scheidungen, Finanzierungen oder gerichtliche Verfahren ist eine fachliche Bewertung notwendig. Der rechnerische Orientierungswert ist ein Ausgangspunkt für weitere Überlegungen, nicht deren Ergebnis.
Hauswert in Neunkirchen jetzt unverbindlich einschätzen
Für eine kostenlose und unverbindliche Preiseinschätzung Ihres Hauses nutzen Sie die Rechnerseite Haus bewerten in 2620 Neunkirchen. Für andere Gemeinden im Bezirk und in ganz Österreich steht der allgemeine Rechner zur Verfügung: Jetzt Hauswert unverbindlich berechnen.
Zum Vergleich mit dem nördlichen Nachbarbezirk: Die Hauspreise in der Statutarstadt Wiener Neustadt liegen mit rund 1.770 bis 4.650 Euro pro Quadratmeter etwas über dem Niveau von Neunkirchen – die Details finden Sie im Beitrag Hauspreise Wiener Neustadt: Was Eigentümer wissen sollten.
Hinweis: Die angezeigte Preiseinschätzung ist unverbindlich und ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung, kein Verkehrswertgutachten und keine Sachverständigenbewertung. Die Berechnung nutzt regionale Durchschnittsdaten und nutzerseitige Angaben als Grundlage. Der tatsächliche erzielbare Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage, rechtlicher Situation und weiteren individuellen Faktoren abweichen.
Häufige Fragen zum Hauswert in Neunkirchen
Was ist ein Haus in Neunkirchen aktuell wert?
Auf Basis der Durchschnittsdaten 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für ein Haus in 2620 Neunkirchen bei rund 2.449 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Je nach Grundstücksgröße, Baujahr und Wohnfläche reicht die Spanne im Bezirk von rund 1.240 bis rund 4.530 Euro pro Quadratmeter. Ein Haus mit 120 m² Wohnfläche entspricht beim Ortswert einem groben Richtwert von rund 294.000 Euro.
Wie wird der Hauswert in Neunkirchen berechnet?
Der Immobilienrechner von IMMOCHECK24 verknüpft den regionalen Durchschnittswert der Postleitzahl 2620 mit Ihren Angaben zu Wohnfläche, Grundstücksfläche, Baujahr und Zustand. Das Ergebnis ist eine statistische Näherung auf Basis von Transaktionsdaten der Statistik Austria, keine Bewertung des konkreten Hauses.
Warum ist mein Haus mehr oder weniger wert als der Durchschnitt?
Der Durchschnittswert mittelt über den gesamten Bezirk Neunkirchen und über Häuser aller Baujahre und Größen. Ein sanierter Zustand, ein großes und gut nutzbares Grundstück oder eine gefragte Lage nahe Bahnhof und Zentrum können den Wert deutlich anheben; Sanierungsbedarf, sehr große Wohnflächen oder abgelegene Lagen wirken in die andere Richtung.
Ersetzt der IMMOCHECK24 Rechner eine Immobilienbewertung?
Nein. Die Berechnung ist eine unverbindliche Preiseinschätzung und ersetzt kein Verkehrswertgutachten, keine Sachverständigenbewertung und keine individuelle Immobilienbewertung. Für rechtlich relevante Anlässe wie Erbschaft, Schenkung oder Finanzierung ist eine fachliche Bewertung erforderlich.
Welche Faktoren beeinflussen den Hauswert in Neunkirchen am stärksten?
Nach den Daten der Statistik Austria sind es Baujahr beziehungsweise Sanierungsstand, Wohnfläche und Grundstücksgröße. Dazu kommen Mikrolage innerhalb des Bezirks – etwa Nähe zur Südbahn und zur Süd Autobahn –, Ausstattung, Energieeffizienz und der Zustand der Bausubstanz.

