9. September 2026

Grundstückswert berechnen Amstetten – kostenlos & sofort

Grundstückswert berechnen Amstetten – kostenlos & sofort: Bauland in Amstetten rund 133 €/m², im Bezirk 94 €/m² (2025). Jetzt unverbindlich einschätzen.

Rund 38.800 Euro – so viel hat ein 800 m² großes Baugrundstück in Amstetten rein rechnerisch seit 2016 an Wert gewonnen. Der statistische Durchschnittspreis für Bauland in der Stadt ist in diesem Zeitraum von rund 84 auf rund 133 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Wer heute ein Grundstück in 3300 Amstetten besitzt, hat damit einen Orientierungswert, der sich mit wenigen Angaben konkretisieren lässt – kostenlos, ohne Registrierung und in wenigen Minuten.

Dieser Beitrag stellt diesen einen Wert in den Mittelpunkt: Wo er herkommt, für welche Grundstücke er gilt, wie stark einzelne Gemeinden im Bezirk davon abweichen und was ein Online-Rechner daraus machen kann – und was nicht.

Der Orientierungswert: rund 133 Euro pro Quadratmeter Bauland

Auf Basis der verfügbaren Durchschnittsdaten aus dem Jahr 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für Baugrundstücke in der Stadtgemeinde Amstetten bei rund 133 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Es handelt sich um einen statistischen Mittelwert über tatsächliche Transaktionen der letzten Jahre, angepasst an das Preisniveau 2025 – nicht um ein Angebot und nicht um einen Verkehrswert.

Auf typische Grundstücksgrößen umgelegt ergibt das folgende grobe rechnerische Richtwerte:

  • 600 m² Baugrund: rund 80.000 Euro
  • 800 m² Baugrund: rund 106.000 Euro
  • 1.000 m² Baugrund: rund 133.000 Euro

Der tatsächliche Preis kann je nach Widmung, Aufschließung, Lage im Stadtgebiet, Zuschnitt und Nachfrage deutlich davon abweichen – nach oben wie nach unten. Der Wert ist ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis.

Stadt oder Bezirk: Für welches Grundstück gilt der Wert?

Der Wert von rund 133 Euro pro Quadratmeter bezieht sich auf die Stadtgemeinde Amstetten. Der Bezirksdurchschnitt liegt mit rund 94 Euro pro Quadratmeter deutlich darunter – die Stadt ist also etwa 40 Prozent teurer als der Bezirk insgesamt. Wer ein Grundstück in einer der Umlandgemeinden besitzt, sollte den Ortswert heranziehen und nicht den Stadtwert.

Innerhalb des Bezirks Amstetten ist die Spanne beachtlich. Die Gemeinden im Westen an der Enns und nahe der oberösterreichischen Grenze liegen laut den Durchschnittsdaten 2025 deutlich über der Bezirkshauptstadt: St. Valentin bei rund 188 Euro, Ennsdorf bei rund 183 Euro und Haag bei rund 178 Euro pro Quadratmeter. Die Nähe zum Großraum Linz macht sich hier sichtbar bemerkbar. Am anderen Ende stehen ländliche Gemeinden im Ybbstal und im Hügelland wie Ertl mit rund 49 Euro oder Opponitz mit rund 53 Euro pro Quadratmeter. Zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde des Bezirks liegt damit rund der Faktor 3,8.

Amstetten selbst liegt in dieser Reihung im oberen Mittelfeld: über dem Bezirksschnitt und über den meisten Ybbstal-Gemeinden, aber klar hinter dem Ennsraum. Für Eigentümer in der Stadt ist der Wert von 133 Euro daher eine realistische Ausgangsbasis – für Eigentümer in St. Valentin oder Ertl wäre er irreführend.

Wie sich der Wert seit 2016 entwickelt hat

Der Blick auf die Zeitreihe erklärt die Zahl aus der Einleitung: Im Jahr 2016 lag der Durchschnittspreis für Bauland in der Stadt Amstetten bei rund 84 Euro pro Quadratmeter, 2025 bei rund 133 Euro. Das entspricht einem rechnerischen Zuwachs von rund 57 Prozent in zehn Jahren. Der Bezirk hat sich praktisch im Gleichschritt bewegt: von rund 60 auf rund 94 Euro pro Quadratmeter, ebenfalls rund 57 Prozent.

Bemerkenswert ist dabei weniger das Tempo – in anderen niederösterreichischen Bezirken fielen die Zuwächse ähnlich oder höher aus – als das Ausgangsniveau. Amstetten ist trotz des Anstiegs nach wie vor der günstigste unter den größeren Bauland-Märkten des Bundeslandes: Krems liegt bei rund 232 Euro, St. Pölten bei rund 226 Euro, Wiener Neustadt bei rund 333 Euro, Tulln bei rund 346 Euro, und im Wiener Umland (Mödling, Baden, Klosterneuburg) werden über 700 Euro pro Quadratmeter erreicht. Für Eigentümer in Amstetten heißt das: Der absolute Wert ist überschaubar, der relative Zuwachs aber vergleichbar mit dem Rest des Landes.

Eine Aussage über die künftige Entwicklung lässt sich aus diesen Zahlen nicht ableiten. Die Daten beschreiben, was war – nicht, was kommt.

Warum Ihr Grundstück vom Orientierungswert abweichen kann

Ein Durchschnittswert fasst sehr unterschiedliche Grundstücke zusammen. Beim eigenen Grundstück entscheiden vor allem diese Faktoren, ob der Wert eher darüber oder darunter liegt:

  • Widmung und Bebauungsbestimmungen: Bauland-Wohngebiet, Bauland-Kerngebiet oder eingeschränkte Widmungen haben unterschiedliche Verwertbarkeit. Bebauungsdichte und zulässige Gebäudehöhe beeinflussen, was auf dem Grundstück tatsächlich errichtet werden darf.
  • Aufschließung: Sind Wasser, Kanal und Strom am Grundstück vorhanden, entfallen für einen Käufer erhebliche Kosten. Fehlende Anschlüsse werden im Preis in der Regel abgezogen.
  • Zufahrt und Lage: Eine gesicherte, befahrbare Zufahrt ist Grundvoraussetzung. Zentrumsnähe, Anbindung an den Bahnhof (Westbahn) und Nahversorgung wirken sich positiv aus; Lagen an stark befahrenen Straßen oder in Gewerbenähe eher negativ.
  • Hanglage und Zuschnitt: Ebene, rechteckige Grundstücke sind einfacher zu bebauen als schmale oder stark geneigte Parzellen. Steile Hanglagen erhöhen die Baukosten und mindern in der Regel den erzielbaren Preis.
  • Größe: Sehr große Grundstücke erzielen pro Quadratmeter oft weniger als mittelgroße, weil der Kreis möglicher Käufer kleiner wird.
  • Nachfrage zum Verkaufszeitpunkt: Zinsniveau, Baukosten und das lokale Angebot an Bauland verändern sich – und mit ihnen die Bereitschaft, den Durchschnittswert zu bezahlen.

Was der Online-Rechner mit diesem Wert macht

Das kann der Rechner leisten

Der IMMOCHECK24-Rechner für Baugrundstücke nimmt den regionalen Orientierungswert als Basis und verknüpft ihn mit Ihren Angaben: Grundstücksfläche, vorhandene Anschlüsse, Zufahrtssituation und Hanglage. Daraus entsteht eine erste, unverbindliche Preiseinschätzung mit einer Preisspanne – kostenlos, sofort und ohne Registrierung. Das Ergebnis ist eine rechnerische Orientierung, die hilft, unrealistische Erwartungen zu vermeiden, bevor Sie mit Interessenten, Maklern oder Sachverständigen sprechen.

Das kann der Rechner nicht leisten

Der Rechner kennt weder den Flächenwidmungs- noch den Bebauungsplan Ihres Grundstücks, sieht keine Grundbuchseintragungen, Dienstbarkeiten, Altlasten oder Hochwasserzonen und weiß nicht, ob ein Nachbar Interesse an einer Arrondierung hat. Er ersetzt kein Verkehrswertgutachten und keine Bewertung durch einen Sachverständigen. Wo solche Faktoren eine Rolle spielen, kann der tatsächliche Preis erheblich vom rechnerischen Wert abweichen.

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Ihr Grundstück liegt in einer anderen Gemeinde? Der allgemeine Grundstückswert-Rechner für Österreich führt Sie zum passenden Ort. Wer in Amstetten ein Haus statt eines unbebauten Grundstücks besitzt, findet die passenden Durchschnittswerte im Beitrag Hauspreise Amstetten: Was Eigentümer wissen sollten. Zum Vergleich mit einer teureren Bezirkshauptstadt: Grundstückswert berechnen Tulln.

Hinweis: Die angezeigte Preiseinschätzung ist unverbindlich und ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung, kein Verkehrswertgutachten und keine Sachverständigenbewertung. Die Berechnung nutzt regionale Durchschnittsdaten und nutzerseitige Angaben als Grundlage. Der tatsächliche erzielbare Preis kann je nach Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage, rechtlicher Situation und weiteren individuellen Faktoren abweichen.

Häufige Fragen zum Grundstückswert in Amstetten

Was ist ein Baugrundstück in Amstetten aktuell wert?

Auf Basis der Durchschnittsdaten 2025 liegt der rechnerische Orientierungswert für Bauland in der Stadt Amstetten bei rund 133 Euro pro Quadratmeter, im Bezirk Amstetten bei rund 94 Euro. Ein 800 m² großes Grundstück in der Stadt entspricht damit einem groben Richtwert von rund 106.000 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Widmung, Aufschließung, Lage und Nachfrage ab.

Wie wird der Grundstückswert für Amstetten berechnet?

Der Online-Rechner kombiniert den regionalen Durchschnittspreis pro Quadratmeter mit Ihren Angaben zu Fläche, Anschlüssen, Zufahrt und Hanglage. Das Ergebnis ist eine statistische Näherung mit Preisspanne – keine Einzelbewertung des konkreten Grundstücks.

Gilt der Wert von 133 Euro auch für Gemeinden im Bezirk?

Nein. Der Wert bezieht sich auf die Stadtgemeinde Amstetten. Die Gemeinden im Bezirk reichen laut Durchschnittsdaten 2025 von rund 49 Euro (Ertl) bis rund 188 Euro pro Quadratmeter (St. Valentin). Der Rechner verwendet den Wert des jeweils ausgewählten Orts.

Wie stark sind die Grundstückspreise in Amstetten gestiegen?

Zwischen 2016 und 2025 ist der Durchschnittspreis für Bauland in der Stadt Amstetten von rund 84 auf rund 133 Euro pro Quadratmeter gestiegen, also um rund 57 Prozent. Eine Prognose für die kommenden Jahre lässt sich daraus nicht ableiten.

Ersetzt der IMMOCHECK24-Rechner eine Immobilienbewertung?

Nein. Die Preiseinschätzung ist eine unverbindliche erste Orientierung auf Basis regionaler Durchschnittsdaten. Für einen Verkauf, eine Erbteilung oder rechtliche Verfahren ist eine individuelle Bewertung durch einen Sachverständigen oder ein Verkehrswertgutachten erforderlich.

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